27.10.2018 | WOMB!_

somatischer Tanzworkshop für Frauen*

14 - 16 Uhr

 

Der Körper bildet Raum aus. Immer wieder neu, mit jeder Bewegung, Begegnung und Geste entfaltete er sich, dehnt sich aus, orientiert sich, verliert sich und nimmt Raum in Besitz.

WOMB! steht als Metapher für das Räumlich-werden und fragt nach der Wirkung und Wahrnehmung dieser für den eigenen Körper. Wie bewege ich mich im Raum? Wie empfinde ich die Bewegung? Wann dehne ich mich aus? Wie werde ich weit, schwer und raumgreifend? Wohin schwingt mein Bauchnabel? Wo lasse ich mich nieder? Zerfällt der Raum wenn ich ekstatisch tanze?

WOMB! sensibilisiert für die eigene Bewegungsqualität und macht bewusst für die Wirksamkeit, die der Körper immer wieder neu hervorbringt.

Womb! verbindet einen somatischen Ansatz mit Tanzimprovisation und philosophischen Fragen und versteht sich als körper-kritisch-kreative Bewegungsforschung. Lustvoll, spielerisch, neugierig, schwingend, tanzend, atmend, intuitiv, stark, fragil, genussvoll!

14.10.2018 | Und was machst du so? Arbeit in der Rottstraße | Stadtteilgespräch

Was heute unter Arbeit verstanden wird, ist längst nicht mehr für alle selbstverständlich.

Darum schauen wir uns seit Wochen um: Wer arbeitet in unserem Mikrokosmos Rottstraße was und wo? Warum? Wer ist wie zufrieden? Wer wünscht sich was in Bezug auf die eigene Arbeit?

Die Gespräche werden mit einer öffentlichen Veranstaltung am 14.10. mit der Nachbarschaft und allen Interessierten fortgesetzt.

Dabei sind alle Beteiligten Expert*innen ihrer eigenen Lebens- und Arbeitswelt. Nach den angeleiteten Gesprächen im atelier gibt es ein gemeinsames Abendessen, sowie einen vertiefenden Impulsvortrag von LabourNet Germany.

Eintritt frei

26.09.2018 | Liebeserkläungen | Einführungsworkshop

26.09. 17-21 Uhr

In Einstimmung zu unserem Rottstr. Straßenfest, geben die beiden Atliermitglieder Eva Busch und Julia Nitschke den Einführungsworkshop zu der Reihe "Liebeserklärungen".

Darin wollen wir üben, unsere Begeisterung, Liebe und Euphorie für Menschen, Dinge, Phänomene, … öffentlich zu äußern, sie mit anderen zu teilen und als Liebeserklärungen aller Art in einem Fanzine zusammenzutragen, das in der Straße und darüber hinaus verteilt werden kann.

Workshopleitung: Eva und Julia

Die Teilnahme ist kostenfrei.

04.10.2018 | Und wer macht den Dreck weg? | Workshop

Ist doch alles schön sauber hier! Der Workshop bietet eine Auseinandersetzung mit dem, was oft nicht sichtbar ist. Denn in Wohnungen, Büros und auch in Kunsträumen muss aufgeräumt werden. Der Dreck verschwindet schließlich nicht von allein. Wer übernimmt diese Aufgabe und was muss passieren, damit es sich gerecht anfühlt?

Der Workshop bietet Raum zur persönlichen Reflexion über die Organisation von Putzen als Teil sogenannter Reproduktionsarbeit. Seit langer Zeit haben insbesondere Frauen dazu beigetragen, diese als Arbeit sichtbar zu machen, die notwendigerweise erledigt werden muss, damit die „eigentliche“ Arbeit stattfinden kann. Viele Haushalte, aber auch Organisationen, in denen Frauen nicht (mehr) bereit oder in der Lage sind, diese Aufgaben nebenbei zu übernehmen, stellen andere Menschen als Reinigungskräfte ein. Was wäre eine Vision davon, unsere Räume sauber zu halten? Ziel des Workshops ist es, die Notwendigkeit zu Putzen nicht nur als privates Problem zu betrachten, sondern einen Blick zu entwickeln, der eine gesellschaftliche Dimension des Putzens anerkennt. Auch die Suche nach Visionen für die Organisation der Reinigungsarbeit denkt eine gesellschaftliche Dimension mit. Die Workshopleiterin hat sowohl privat, als auch über die Online-Plattform „Helpling“ als Reinigungskraft gearbeitet und dabei die Wohnungen anderer Menschen sauber gemacht. Im Rahmen ihrer Promotion beschäftigt sie sich theoretisch mit diesen Themen.

Teilnahme: kostenlos

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