22.01. - 31.01.21 | atelier automatique zu Gast in der Schuhfabrik Ahlen

"Kunstraum atelier automatique - Yearning. Care. Breathing."

Eva Busch & Bernice Lysania Ekoula Akouala – Julia Nitschke – Josefine Habermehl

Yearning. Care. Breathing.

22. Januar – 31. Januar 2021

Der Titel der Ausstellung, die ab Freitag, dem 22. Januar in der Schuhfabrik zu sehen ist, ist  Yearning. Care. Breathing. (übersetzt: Sehnsucht. Versorgung. Atmen.) und verwandelt den Raum in den Kunstraum „atelier automatique“. Vier Künstlerinnen der selbstorganisierten Ateliergemeinschaft „atelier automatique“ in Bochum antworten in den künstlerischen Positionen auf die Frage, was in der aktuellen Zeit fehlt.

In der Arbeit „NEW DAWN“ von Josefine Rose Habermehl entsteht mit Hilfe der Found Footage Technik eine filmische Collage, in der sich Bilder von Endzeitszenarien überlagern. In diesen Endzeitszenarien spielt es meist keine Rolle, ob Aliens die Welt besiedeln, eine Pandemie ausbricht, oder der Wandel des Klimas die Welt vernichtet – Schuld ist meist der Mensch und das Handeln der Mächtigen. Was bleibt ist ein postapokalyptisches Szenario: Nachdem das System zusammengebrochen ist, leben die, die übrig sind in der Natur, bauen sich ein neues Leben auf und versuchen sich an einer besseren Ordnung. Als geloopter Film im Fenster des Ausstellungsraums entsteht ein Portrait der kollektiven Sehnsucht nach einem Neuanfang. Die Audiodatei des Films kann per QR Code von den Zuschauenden draußen mit dem Smartphone geöffnet werden.

In der Audioarbeit „Breathe“ (Atmen) der Künstlerinnen Eva Buch und Bernice Lysania Ekoula Akouala geht es um ein Gespräch zwischen zwei Freundinnen. Es ist ein Gespräch über Schwarz-Sein und Weiß-Sein und das Dazwischen. Ein Aufforderung mit aktuellen politischen Bezügen: Now breathe.- Jetzt Atmen.

„Angreifen“ – so der Titel eines Gedichts der Künstlerin Julia Nitschke. Dieses Gedicht auf einer Stoffbahn gedruckt und im Ausstellungsraum hängend, stellt Fragen: Wo wird angegriffen, was macht angreifen oder angegriffen werden sichtbar? Wer, wo und wie überall Versorgung braucht?

Welches klatschen wünscht sich die Künstlerin und welches nicht? Und wie hängt alles mit allem zusammen? Ein Übersetzungsprozess beginnt und eine Antwort gibt Julia Nitschke: „Mit einem Basilikum natürlich!“

Die Historie dieses kleinen ca. 10 qm Raumes erzählt vom Öffnen und Schließen von Räumen in dieser Zeit. Ursprünglich als Kickerraum genutzt, war der Raum mit dem Beginn von Corona ein unbelebter Raum. Jetzt eröffnet er sich als Ausstellungsraum, der das Potenzial in sich trägt, die künstlerischen Positionen, egal welche Maßnahmen gerade gelten, immer in die Öffentlichkeit wirken zu lassen. Mit dieser niedrigen Schwelle zum Alltäglichen eröffnet die Schuhfabrik diesen „Raum der Veränderungen“ immer analog und digital.

Bürgerzentrum Schuhfabrik e.V.
Königstraße 7, 59227 Ahlen

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