22.10.19. | Queer Kong - Vom Horrorfilm zum Melodram

Ein riesiger Gorilla steht auf dem Empire State Building. Eine Frau liegt zu seinen Füßen, während er Kampfflugzeuge abwehrt. Letztendlich verliert er, wird vom Gebäude heruntergeschossen und stirbt.
Diese Bilder sind so ikonisch wie der Name des Kino-Ungeheuers: King Kong.
Dem Original-Film aus dem Jahr 1933 liegt eine spezifische polysemantische Qualität zugrunde, die es dem titelgebenden Riesenaffen erlaubt hat, dem Rahmen des Einzelfilms zu entkommen. Er wurde ein pop-kulturelles Phänomen, das innerhalb der Mediengeschichte immer wieder aufs Neue definiert und rekonstruiert wird.
In Peter Jacksons gleichnamigem Remake z. B., werden Frau und Affe als Formen des "Anderen" neu kombiniert. Hier wird der Horror des Originals fast komplett aufgelöst und durch melodramatische Elemente ersetzt.
Der Vortrag mit Filmausschnitten befasst sich mit der Entwicklung der Grundstrukturen des Originals, setzt dabei das Remake Jacksons in den Fokus, ohne vergangene und zukünftige filmische Auftritte Kongs auszuklammern.
Es trägt vor: Max Neumann am Samstag 26. Oktober, ab 19:00 Uhr. Adresse: atelier automatique, Rottstr. 14,
44793 Bochum
Wir bitten um Anmeldung bei der VHS Bochum, KursNr.: Z20004, Telefon: 0234 910-1555, www.vhs-bochum.de, oder im atelier automatique.
Eintritt frei, Spende genehm.

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